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Regionen der indonesisch-deutschen Zusammenarbeit
Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit ist mit ihren Schwerpunkten „Klimawandel“, „Privatsektorentwicklung“ und „Dezentralisierung/Gute Regierungsführung“ zwar geografisch auf bestimmte Provinzen Indonesiens konzentriert, doch mit Hilfe von Projektkonzeptionen mit hohem Beispielcharakter sowie der intensiven Zusammenarbeit mit der Zentralregierung in Jakarta kommt Inhalten und Zielen landesweit eine tragende Bedeutung zu.

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PROVINZEN INDONESIEN |
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Provinz: Bali

Fläche: 5.561 km²
Einwohner: 3.331.000
Bevölkerungsdichte: 599 Einwohner/km²
Hauptstadt: Denpasar
Bali gilt als die westlichste der Kleinen Sunda-Inseln (zu denen noch die Inseln von Nusa Tenggara gehören) und ist vom westlich gelegenen Java durch die 2,5 km breite Bali-Straße getrennt. Die meisten Berge Balis sind vulkanischen Ursprungs und bedecken etwa drei Viertel der gesamten Inselfläche. Der Vulkan Gunung Agung, von den Balinesen «Großer Berg» genannt, ist mit 3.142 Meter der höchste Berg der Insel. Für die Balinesen ist er der Sitz der Götter und das Zentrum der Welt.
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Die Nusa Tenggara (Kleine Sundainseln) sind der indonesische Teil der Kleinen Sunda-Inseln. Die Inseln liegen östlich von Java. Zwischen Bali und Lombok befindet sich die Wallace-Linie, die Fauna und Flora ist eher mit der Australiens als mit der Asiens verwandt. Die größten Inseln sind Bali, Lombok, Sumbawa, Flores und Timor.
Provinz: West Nusa Tengara (Lombok und Sumbawa)

Fläche: 20.177 km²
Einwohner: 4.349.000
Bevölkerungsdichte: 216 Einwohner/km²
Hauptstadt: Mataram
West-Nusa Tenggara besteht aus den Inseln Lombok, Sumbawa und einigen kleineren Inseln. Die Hauptstadt der Provinz ist Mataram auf Lombok.
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Die Nusa Tenggara (Kleine Sundainseln) sind der indonesische Teil der Kleinen Sunda-Inseln. Die Inseln liegen östlich von Java. Zwischen Bali und Lombok befindet sich die Wallace-Linie, die Fauna und Flora ist eher mit der Australiens als mit der Asiens verwandt. Die größten Inseln sind Bali, Lombok, Sumbawa, Flores und Timor.
Provinz: East Nusa Tengara (Flores, Sumba, Timor)

Fläche: 47.876 km²
Einwohner: 4.306.000
Bevölkerungsdichte: 90 Einwohner/km²
Hauptstadt: Kupang
Ost-Nusa Tenggara (East Nusa Tenggara) besteht aus über 550 Inseln, von denen die größten Flores, Sumba und Timor (von der nur der Westteil zu Indonesien gehört) sind. Weitere Inseln sind Adonara, Alor, Komodo, Pantar, Raijua, Roti, Sawu, Semau und andere. Die Hauptstadt der Provinz ist Kupang auf Westtimor.
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West Kalimantan

Borneo ist mit einer Fläche von 743.122 km² nach Grönland und Neuguinea die drittgrößte Insel der Welt. Politisch ist sie auf drei Staaten aufgeteilt: Im Norden liegen die beiden malaysischen Bundesstaaten Sabah und Sarawak sowie das souveräne Sultanat Brunei; der größere Südteil gehört unter dem Namen Kalimantan zu Indonesien.
Fläche: 146.760 km²
Einwohner: 4.322.000
Bevölkerungsdichte: 29 Einwohner/km²
Hauptstadt: Pontianak
Westkalimantan (West Kalimantan) liegt im Südwesten der Insel und grenzt im Norden an den malaysischen Bundesstaat Sarawak. Die Oberfläche der Provinz ist vorwiegend flach, höhere Gebirge finden sich nur an der Südostgrenze. Die Küstenregionen sind durch große Sumpfflächen geprägt. Der Kapuas, der längste Fluss Indonesiens, durchfließt die Provinz. Zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen zählen die Erdölförderung sowie die Kopra-, Gummi-, Holz- und Palmölindustrie.
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Central Kalimantan

Borneo ist mit einer Fläche von 743.122 km² nach Grönland und Neuguinea die drittgrößte Insel der Welt. Politisch ist sie auf drei Staaten aufgeteilt: Im Norden liegen die beiden malaysischen Bundesstaaten Sabah und Sarawak sowie das souveräne Sultanat Brunei; der größere Südteil gehört unter dem Namen Kalimantan zu Indonesien.
Fläche: 152.600 km²
Einwohner: 1.989.000
Bevölkerungsdichte: 13 Einwohner/km²
Hauptstadt: Palangkaraya
Die Oberfläche der Provinz Zentralkalimantan (Central Kalimantan) ist vorwiegend flach, lediglich im Norden befinden sich hügelige Regionen. Große Sumpfgebiete an der Küste tragen zur Unzugänglichkeit der Region bei. Die Bevölkerung setzt sich zusammen aus indigenen Dayak und Malaien. Die Politik der indonesischen Regierung, Menschen von der überbevölkerten Insel Java in dünn besiedelte Regionen umzusiedeln, hat zu Konflikten zwischen angestammter Bevölkerung und Zugezogenen geführt. Mit 13 Einwohnern pro Quadratkilometer ist die Provinz sehr dünn besiedelt.
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South Kalimantan

Borneo ist mit einer Fläche von 743.122 km² nach Grönland und Neuguinea die drittgrößte Insel der Welt. Politisch ist sie auf drei Staaten aufgeteilt: Im Norden liegen die beiden malaysischen Bundesstaaten Sabah und Sarawak sowie das souveräne Sultanat Brunei; der größere Südteil gehört unter dem Namen Kalimantan zu Indonesien.
Fläche: 37.660 km²
Einwohner: 3.198.000
Bevölkerungsdichte: 85 Einwohner/km²
Hauptstadt: Banjarmasin
Südkalimantan (South Kalimantan) liegt im Südosten der Insel und ist die kleinste, aber am dichtesten besiedelte Provinz Borneos. Im Zuge der Umsiedlungspolitik der indonesischen Regierung sind zahlreiche Menschen aus überbevölkerten Regionen in der Provinz angesiedelt worden (Transmigrasi), was immer wieder zu Konflikten führt.
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East Kalimantan

Borneo ist mit einer Fläche von 743.122 km² nach Grönland und Neuguinea die drittgrößte Insel der Welt. Politisch ist sie auf drei Staaten aufgeteilt: Im Norden liegen die beiden malaysischen Bundesstaaten Sabah und Sarawak sowie das souveräne Sultanat Brunei; der größere Südteil gehört unter dem Namen Kalimantan zu Indonesien.
Fläche: 202.440 km²
Einwohner: 2.630.000
Bevölkerungsdichte: 13 Einwohner/km²
Hauptstadt: Samarinda
Ostkalimantan (East Kalimantan) liegt im Ostteil der Insel und grenzt an die malaysischen Bundesstaaten Sarawak und Sabah. Kalimantan Timur gilt als die wirtschaftlich fortgeschrittenste Provinz im indonesischen Teil Borneos. Erdöl und Erdgas werden gefördert, weitere Wirtschaftszweige sind der Bergbau (Gold, Kohle, Diamanten), die Holzindustrie und die Landwirtschaft. Der Preis dafür liegt in der massiven Abholzung der Wälder und in der Bedrohung der Tierwelt.
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Zental Java

Fläche: 34.206 km²
Einwohner: 32.513.000
Bevölkerungsdichte: 951 Einwohner/km²
Hauptstadt: Semarang
Wirtschaftlich bedeutend in Zentraljava ist die Landwirtschaft, angebaut werden unter anderem Reis, Getreide, Zuckerrohr und Tabak. In den Städten findet sich auch Industrie. Einen wichtigen Stellenwert nimmt der Tourismus ein, insbesondere die Tempelanlagen von Borobudur und dem hinduistischen Prambanan.
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Yogyakarta

Fläche: 3.169 km²
Einwohner: 3.211.000
Bevölkerungsdichte: 1.013 Einwohner/km²
Hauptstadt: Yogyakarta
Yogyakarta ist der Name eines Sultanats in Indonesien. Es ist auf der Insel Java gelegen. Yogyakarta ist ein Teil Indonesiens und hat den Status eines Spezialdistrikts mit beschränkter Autonomie. Yogyakarta ist ein beliebtes touristisches Ziel, auch wegen der in seiner Umgebung liegenden Attraktionen. Hierzu zählen der Borobudur - eine weltberühmte eindrucksvolle buddhistische Tempelanlage -, der Prambanan - ein großer hinduistischer Tempelbereich -, aber auch der Merapi, ein sehr sehenswerter aktiver Vulkan.
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